Home Videos Selbst Drehen

Home Videos selbst drehen


Do It Yourself oder wie Herbert Hiesel sagte “Mach’s selber!”

Zu allererst, bevor wir irgendwas starten können, benötigen wir ein Teil und das ist eine Kamera. Heutzutage muss man nicht allzu viel wissen über moderne Handycams und Camcorder. Man braucht auch nicht der Experte in Kameraführung zu sein, um ein eigenes Home-Video hinzukriegen. Aber es wäre schon hilfreich, wenn Sie sich ein wenig auf Markt für Kameras umschauen würden, um zu wissen, was angeboten wird, damit
Sie eine Entscheidung treffen können, zu welchem Model sie tendieren.

Die besten professionellen Kameramodelle, die wir empfehlen können, sind die Mini DV Kameras, die man für runde 1500,- bis 2.500,- € käuflich erstehen kann. Das aufzunehmende Bild wird über ein Prisma in die drei Hauptfarben gesplittet, blau, rot und grün. Jede Farbe wird unabhängig bearbeitet. Interessanter Weise wird in den Kameras, mit denen Broadway-Filme gedreht werden, die gleiche Technik benutzt. Es ist schon erstaunlich, dass es eben diese Technik heute auch in Mini-DV-Kameras angeboten wird,
eben jenen Kameras und jener Preisklasse, die Sie sich für Ihr Hobby leisten können.

In den Kameras sind Zoom-Linsen montiert, die die Bildqualität während der gesamten Aufnahme strikt beibehalten. Die Linsen arbeiten so zuverlässig, wie es sich ein freier Filmemacher nur wünschen kann.

Home-Videos
Wir leben in einer sehr angenehmen Zeit, man kann sich seine Erinnerungen auf den Film bannen, anstatt sich Einzelstücke zusammen zu kaufen, Fotos zu schießen oder Andenken in Schränke zu stellen.

Wissen Sie noch, früher, wenn jemand filmen wollte, war er gezwungen, mit riesigen Scheinwerfern zu arbeiten, da kamen Batterien zum Einsatz, Schaltkästen, ein einziges Kabel Wirrwarr usw. Heute sind die Videokameras, die kleinen Camcorder bereits so voll ausgestattet, dass man während des Aufnehmens Einfluss auf die Beleuchtung nehmen kann. Die im Sucher angezeigte Lichtballung macht es für den Kameramann sehr viel angenehmer und das lästige Belichtungsmessen entfällt.

Kommerzielle Home Videos

Hiermit will ich sagen, jeder kann mit in wenig Mehraufwand Home-Videos drehen, die
die gleiche Raffinesse aufweisen, wie Werbefilme im Fernsehen. Meistens werden diese im Format 16:9 abgedreht (eben perfekt angepasst an Kinoleinwände). Dieses Aufnahme-Format kann man an den meisten modernen Kameras bereits einstellen oder eben in der Nachbearbeitung am PC abändern. Das geht mit dem Programm Adobe Premiere Pro. Das ist allerdings nicht billig, das Programm kostet in etwa 3.500,- Euro

Wenn Sie kein Video-Deck haben, ist das auch nicht schlimm, es bedeutet schließlich nicht, dass Sie keine Videos mehr drehen könnten. Was ich sagen will, ist dass Videos mit einem entsprechenden Nachbearbeitungsprogramm einfacher zu verändern sind.

Mit ein paar handelsüblichen Tricks können Sie Ihr Home-Video so raffiniert ausstatten, dass es dem Laien wie ein Profifilm erscheinen wird. Sie brauchen allerdings eine sehr gute Kamera, eine ruhige Hand für die Aufnahmen, eine gute Ausleuchtung, Talent zum Filmemachen und ein gutes Nachbearbeitungsprogramm.