Die Richtige Beleuchtung Für Home-Vide

Die richtige Beleuchtung für Home-Videos

Der Unterschied zwischen der Ausleuchtung eines Home-Videos und kommerziellen Filmaufnahmen ist, dass Ihnen die Luxusausrüstung der Filmemacher nicht zur Verfügung steht. Dennoch sollte dieses Hindernis Sie nicht davon abhalten, Ihre eigenen Filme zu drehen. Solange Sie die fundamentalen Kenntnisse in Sachen Beleuchtung beherrschen und wissen, wie sie das Licht mit Ihrer Kamera einfangen können, stehen Sie auf gleichem Niveau mit all den professionellen Filmemachern der ganzen Welt.

Beleuchtung ist eine Kunst. Haben Sie erst einmal die grundlegenden Techniken verstanden, wird sich das Ergebnis in Ihren Filmen niederschlagen und Sie werden eine Qualität ähnlich der Hollywoods oder europäischer Filme erreichen. Sie müssen lernen, wie Licht Ihre Kameraaufnahme verbessert und wie Licht auf Ihr zu filmendes Objekt wirkt.

Dazu benötigen Sie nicht einmal eine ganz besondere Kamera, eine einfache Videokamera genügt bereits. Sie müssen nur die Tricks kennen, die Profis bei ihren Aufnahmen gelernt haben.

Was natürlich hilft, sind Beleuchtungs-Sets, Strahler, Dimmer, Plakatwände, Verlängerungskabel usw. wenn Sie es mit Filmen wie im Kino aufnehmen wollen.

Definieren Sie die Beleuchtung

Bevor Sie irgendetwas machen, müssen Sie eine klare Vorstellung davon haben, Sie müssen definieren können, in welchem Licht das aufzunehmende Objekt erscheinen soll.
Hier zwei Grundsätze, die ein Filmemacher wissen muss:

1. Softes Licht bedeutet indirektes difuses Licht. Es wird oft von extra aufgestellten neutralen Plakatwänden reflektiert, es zerstreut sich bei der Reflektion in Richtung Objekt.
 
2. Hartes Licht ist immer ein direktes Licht, welches zielgenau auf das Objekt strahlt. Dieses Licht produziert Schatten!

Aufbau der Beleuchtung

Definieren Sie, welche Art von Beleuchtung Sie vorfinden. Ist es das, was Ihnen für Ihre Szene vorschwebt? Wenn die Antwort auf diese Frage „Ja“ ist, erfassen Sie alle Beleuchtungskörper und unterscheiden Sie zwischen „key light“, das wird das Licht sein, das direkt auf Ihr Objekt strahlt, sowie reflektierende und streuende Leuchtflächen und „backlight“, das ist das Licht hinter Ihrem zu filmenden Objekt.

Ist alles erfasst und an der richtigen Stelle, positionieren Sie die Kamera zwischen dem Lichtkörper, der eine allgemeine Beleuchtung ausübt das sogenannte Fülllicht und dem direkten Licht, dem “key-light”.

Kontrollieren Sie die Lichtintensität, sie können den Abstand zwischen Lichtquelle und Aufnahmeobjekt messen und verändern. Wie wirkt das Objekt im direkten Licht, oder vielleicht besser, wenn sich mehrere Lichtquellen vermischen? Verändern Sie vielleicht die Höhe der Beleuchtungskörper, damit eine „Gassenbeleuchtung“ entsteht und so eventuell das Gesicht eines Darstellers nicht im eigenen „Hutschatten“ völlig im Dunkeln steht.
Drehen Sie wenn immer möglich die “goldenen Lichtstrahlen” wo immer Sie ihrer habhaft werden können.