Ihr Werkzeugkasten Für Das Drehen Von Home-Video
Ihr Werkzeugkasten für das Drehen von Home-Video
Wenn man von Home-Videos spricht, denkt man sofort an Amateure. Diese kleinen Filme sind von Nichtprofis und sind gemacht, um von Freunden und Familie betrachtet zu werden. Dieses Hobby entwickelte sich aus dem Drehen von Schmalfilmen ermöglicht wurde es durch die Entwicklung der modernen Camcorder, Video-Kameras, und digitaler Speichermedien. Diese Ausrüstung erst machte es für den Normalverbraucher erschwinglich, ein Filmemacher zu werden.
Die Medien haben ihren Teil dazu getan, dass Home-Videos-Drehen immer populärer wurde, zum Beispiel durch „Americas Funniest Home Video“. Hier handelt es ich um eine TV-Show, wo jeder sein lustigstes selbstgedrehtes Video einsenden kann. Der Gewinner des Wettbewerbes bekommt nicht nur eine Sendezeit für sein Video, sondern gewinnt auch einen Geldpreis.
Seit das Internet in unserem Leben seinen Platz eingenommen hat, profitiert auch YouTube von dem Home-Videos. Jeder kann ein Star sein. Alles was man braucht, ist ein guter Clip von sich selbst bei YouTube. Tatsache jedenfalls ist, dass heute mancher heute bekannte Schauspieler dort entdeckt wurde. Home-Videos entwickeln sich zu einer Art Wildwuchs, einfach nicht mehr aufzuhalten, durch neue Formate und Massenproduktionen von Camcordern wird auch dem Durchschnittskonsumenten der Einstieg ins Home-Video-Drehen einfach gemacht.
Hier ein paar Werkzeuge, über die ein Filmemacher Bescheid wissen sollte, wenn er erfolgreich Filme drehen will: 1. Das 16 mm Film Format Dieses alte Filmmaterial ist noch auf Silbernitratbasis, man sollte es mit Vorsicht behandeln und sorgfältig verwahren. Falsche Handhabung des Filmmaterials hat oft zur Folge, dass es beim Vorführen unterentwickelt erscheint. Außerdem ist bekannt, dass es leicht entzündlich ist. 2. Das 8 mm Film Format Das ist die erste Filmmarke, die bereits bei der Aufnahme in Farbe gedreht wurde. Bis dahin wurden die damaligen Farbfilme nachträglich im „Technicolour-Verfahren“ koloriert. Das war sowohl für die Kameras eine Neuheit, es läutete auch im Kinofilm eine neue Ära ein. 3. Die Kamera Das ist eigentlich das wichtigste Werkzeug eines Filmemachers, wenn er denn einen Film, einen Clip oder ein Video drehen will. Es steht außer Frage, dass der angehende Filmemacher hier eine Investition vornehmen muss, um die modernste und beste Kamera zu kaufen, die er sich eben leisten kann – ganz besonders im Hinblick, wenn er ernsthaft ins Filmgeschäft einsteigen will. Wenn ein Filmemacher sein Produkt von einem Format in ein anderes übertragen möchte, wird es nie ganz ohne Qualitätsverluste gehen. Immer leidet die Schärfe, die Klarheit darunter. Je öfter man die Formate wechselt, konvertiert, umso schlechter wird das Endprodukt. Denken Sie nur den Weg: In der Kamera von der Aufnahmespule auf die Kassette, dann in den PC, hier von der digitalen Aufnahme auf eine CD oder DVD. Dadurch kann der Film nicht ungedingt besser werden. Home-Videos drehen ist einfach. Trotzdem, wenn Sie ernsthaft an die Sache heran gehen wollen, empfehle ich Ihnen, erstehen Sie die bestmögliche Ausrüstung, die Ihnen Ihr Budget erlaubt. Wer weiß, vielleicht wollen Sie da eines Tages ein eigenes Geschäft daraus machen. Tatsache ist, dass bereits heute eine ganze Reihe Menschen mit ihrer Filmerei ein gutes Geld verdienen. Vielleicht sind Sie bald einer von ihnen.
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