Wie Man Wirkungsvolle Home-Videos Dreht

Wie man wirkungsvolle Home-Videos dreht

Sie möchten Ihre eigenen Videos drehen? Dazu benötigen Sie ein gewisses Grundwissen, wie man kreativ an die Sache heran geht. Hier ein paar Tipps damit die Dreherei los gehen kann.


Der allmächtige Camcorder

Alles steht und fällt mit der Ausrüstung. Üblicher Weise benutzt man für die selbstgedrehten Home-Videos einen Camcorder. Der ist einfach zu handhaben und binnen kurzer Zeit sind Sie mit seinen Funktionen vertraut. Sobald Sie gelernt haben, welcher Knopf, Schalter, Kipphebel zu welcher Funktion gehört, werden Sie feststellen, wie komfortabel und einfach zu bedienen und zu beherrschen die Kamera ist. Lesen Sie das eine oder andere Tutorial, stöbern Sie im Handbuch der Kamera, das alles sind gute Vorbereitungen. Drehen Sie ein paar Längen zur Probe, von Ihrem Zuhause beispielsweise, so werden Sie mit der Kamera immer vertrauter.

Der erste konkrete Plan für ein Home-Video (101)

Sie müssen einen Plan haben und ihn befolgen, wenn Sie einen Film drehen wollen. Sie sollten eine Idee haben, worum es bei Ihrem Home-Video-Film gehen soll, was Sie aufnehmen wollen und wie Sie sich das Endergebnis Ihres Filmes vorstellen. Nach Plan – oder Drehbuch – vorgehen, gibt Ihnen die Sicherheit, dass am Ende ein zusammenhängender Film dabei heraus kommen wird, auch wenn Sie die einzelnen Szenen spontan und ohne eingehaltene Reihenfolge drehen. Das geschieht übrigens öfter als Sie glauben, wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Wetter ausnutzen muss, auch wenn die Szene eigentlich ganz am Schluss spielt. Denken Sie immer daran, nach dem Filmen kommt die Nachbearbeitung, wo Sie alles zusammen setzten werden.

Das macht Effekte

Achten Sie darauf, dass immer genug Licht am Drehort herrscht. Eine gute Ausleuchtung kann buchstäblich den Unterschied ausmachen zwischen einem Durchschnittsfilm und einer exzellenten Arbeit. Vielleicht sollten Sie Ihre ersten Erfahrungen draußen machen. Wenn es zu Innenaufnahmen kommt, versichern Sie sich vor Drehbeginn, dass alles ausreichend ausgeleuchtet ist. Zu bestimmten Nahaufnahmen macht es Sinn, die Lampen näher ans aufzunehmende Objekt zu bringen.

Vereinen Sie Ihre Aufnahmen mit Geräuschen. Es zahlt sich wirklich aus, optische und akustische Eindrücke zu kombinieren. Trotzdem sollten Sie unnötige Geräusche, wie Lärm für Ihr Home-Video vermeiden. Als angehender Filmemacher sollten Sie lernen, Existenz und Lautstärke auf Ihren Filmen zu kontrollieren.


Vermeiden Sie Flüchtigkeitsfehler

Die Kameragrundeinstellung steht meistens auf Automatik, was aber nicht bedeutet, dass das jetzt immer so bleiben wird. Sie können den Ton gut über einen Kopfhörer selbst kontrollieren und über den Sucher können Sie den Aufnahmerahmen beeinflussen. Wenn Sie statt auf den kleinen Monitor zu schauen, sich angewöhnen, mit dem Sucher zu arbeiten, haben Sie eine bessere Sicht der Dinge und hier gibt es keine störenden Reflexe.

Mehr Detailaufnahmen statt Totale


Zuletzt noch eines mit auf den Weg. Ignorieren Sie NIEMALS Details. Manchmal ist man beim Drehen so auf das Objekt, den Darsteller oder den See oder was auch immer konzentriert, dass man das Umfeld mit seinen Elementen gar nicht mitbekommt. Um zu vermeiden, dass Sie an Ihrem Set unnötige Details mitfilmen, scannen Sie vor dem Drehen den Aufnahmebereich mit Ihrem Sucher. Beginnen Sie im Zentrum der späteren Aufnahme und bewegen sich dann langsam nach außen. Kontrollieren Sie die Teile, die später tatsächlich Bestandteil des Films werden sollen. Schmeißen Sie alles raus, was da nicht reingehört.

Kann es jetzt mit Ihrem ersten Home-Video losgehen?