Home-Video-Filmen Gegen Professionelle Produktionen
Das Hobby Videos zu drehen ist in der letzten Zeit sehr ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gezogen worden. Da gab es zum Beispiel die Fernsehserie Dawson’s Creek (der Hauptdarsteller war ein angehender Filmregisseur) weiter gab es Amateur-Horror-Videos, die wohl mehr aus Zufall Medienbeachtung fanden. Das motivierte eine ganze Reihe von Camcorderbesitzern, Filme einfachster Handlung mit ein paar Freunden als Besetzung drehen zu wollen und so ins Filmgeschäft einzusteigen. Wenn angehender Filmemacher nun ein bisschen kennt von den Unterschieden zwischen professioneller Arbeit und dem Amateurfilmen, kann er seine Home-Videos mit diesen Kenntnissen sehr verbessern.
Vorproduktions-Planung
Bevor Sie mit dem Drehen anfangen, brauchen Sie eine Handlung und natürlich eine Geschichte. Diese simplen Grundvoraussetzungen bringen aber wieder andere Dinge ins Spiell, die vorher überlegt sein wollen. Profifilmer berücksichtigen bei jeder Szene ein Layout, Illustrationen, ihnen steht ein Dialogschreiber und ein Drehbuchautor zur Seite. Home-Video-Filmer müssen das alles meistens alleine machen – natürlich in einem anderen Maßstab. Aber oft wird hier das eine oder andere vergessen, daher bleiben dann die Dialoge schwach oder die Aufnahmewinkel stimmen einfach nicht, usw.
Das richtige Casting Die meisten Home-Video-Filmer begnügen sich mit den Leuten, die sie kennen, wodurch sie natürlich in der Wahl ihrer Charaktere sehr eingeschränkt bleiben. Professionelle Filmprojekte schreiben Castings aus für Schauspieler und Schauspielerinnen. Sie besetzten die Rollen nur mit solchen Schauspielern, die hundertprozentig den gewünschten Charakter darstellen. Diesen Aufwand kann ein Home-Video-Filmer natürlich nicht betreiben, er muss sich mit dem zur Verfügung stehenden „Menschenmaterial“ zufrieden geben. Wenn also einer Ihrer Freunde nicht so ganz richtig auf den Wunschcharakter zutrifft, ist es vielleicht ein geschickter Schachzug, statt nach einem geeigneteren Darsteller zu suchen, den Charakter an den Darsteller anzupassen. Unterstützung, Audio-Video Ausrüstung, Kostüme und Requisite Hier liegen wirklich Welten zwischen den Möglichkeiten der professionellen Produktionen und dem Home-Video-Filmer. Spezialeffekte, Requisite, Kostümdesigns, Kulissen und selbst die Audio-Video Ausrüstung sind weitaus besser – aber auch weitaus teurer – als das, was einem Amateur Home-Video-Filmer zur Verfügung steht. Aber es hilft nichts, hier über Ungerechtigkeiten Tränen zu vergießen, einige sehr kreative Amateur Filmemacher haben die Herausforderung angenommen und arbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Sie beschäftigen weniger aufwendige Kostümdesigner, arbeiten mit Software der eher unteren Preisschiene und in der Nachbearbeitung legen sie großen Wert auf eine einfühlsame Schneidetechnik. Daher mein Ratschlag an Sie: Versuchen Sie gar nicht erst, mit großen Produktionen zu konkurrieren, das ist rausgeworfenes Geld, nutzen Sie das Vorhandene richtig aus, arbeiten Sie kreativ und lassen Sie dem Zuschauer Raum für seine Imagination, so kommen Sie zu Ihrem Ziel. Sie werden selbst überrascht sein, in welcher Qualität Sie bald arbeiten werde
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