8 Tips, Wie Sie Bessere Home-Videos Drehen

Sie möchten also einen Ferienfilm drehen? Kein Problem, wenn Sie sich diese Ratschläge zu herzen nehmen:

1. Beherrschen Sie Ihre Kamera

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie professionell wirkende Videos drehen, wenn Sie nichts über die Funktionen und Möglichkeiten Ihres Camcorders wissen. Lernen Sie zu allererst die Grundfunktionen, hat die Kamera ein Zoom, automatische Audioaufnahme, automatische Schärfeneinstellung? Gibt eine Verschlusszeiteneinstellung, Bildauflösung und einen Auto-Timer? Ich empfehle Ihnen, das meist umfangreiche Handbuch ein, wenn nicht zweimal zu lesen, bis Sie alles über Ihr Handwerkszeug kennen.


2. Das Stativ

Verwackelte Videos schaut sich keiner an, wenn Sie kein Stativ haben, brauchen Sie etwas anderes, um sich aufzustützen oder anzulehnen. Manche Kameras haben optische und/oder digitale Stabilisatoren, aber darauf sollte man sich nicht dauern verlassen, denn sie komprimieren die Originalaufnahme und verschlechtern die Bildauflösung. Ein Stativ ist die einfachste und beste Lösung für ein verwackelungsfreies Drehen.

3. Den digitalen Zoom sollte man fast gar nicht benutzen

Digitaler Zoom? Das hört sich nach einer guten Sache an, allerdings bekommen Sie so nicht die beste Auflösung Ihrer Filme hin.  Bei maximaler Zoomeinstellung haben Sie die geringste Auflösung und ein körniges Bild, also alles andere als eine professionelle Arbeit.
Es gibt noch den optischen Zoom, aber wenn es eben geht, gehen Sie mit der Kamera näher ran!

4. Die richtige Ausleuchtung

Digitale Camcorder arbeiten einwandfrei, wenn genug Licht vorhanden ist für die Aufnahme. Genug Licht ist also der Schlüssel zum Erfolg. Selbst bei Innenaufnahmen bei Tagelicht schalten Sie die Lampen an! Sie wollen doch ein perfektes Video, oder?

5. Ein Ass in Tontechnik

Ein nett gedrehtes Video ohne verwackelte Szenen ist nur der halbe Teil der Arbeit. Der Sound ist die andere Hälfte. Setzen Sie nicht auf die eingebauten Mikrofone, ein externes gutes Mikrofon, vielleicht sogar Kragenmikrofone für die Darsteller, bringen besten Sound.

6. Die Reservebatterien.

Fangen Sie gar nicht erst an zu drehen, wenn Sie nicht für ausreichend Batterien gesorgt haben, sofern Ihr Camcorder mit Akku funktioniert. Denn nichts geht mehr, wenn das Licht perfekt, die Mikros am richtigen Platz, die Sonne in Habachtstellung, aber der Akku leer ist, kein Dreh, nicht einen Zentimeter. Wenn Sie mit Akkus arbeiten, sollte das Ladegerät am Set nicht fehlen, angeschossen sein und in Funktion.

7.  Die eingebauten Spezialeffekte sollte man besser gleich vergessen

Wenn es zum Einsatz von Spezialeffekten kommt, wie Zeitlupe, Titeleinblendungen usw. machen Sie das in der Nachbearbeitung. Die einfachsten Videobearbeitungsprogramme eröffnen Ihnen mehr Möglichkeiten, also die eingebauten Effekte aus Ihrer Kamera.

8. Filmen Sie aus verschiedenen Winkeln

Es macht Spaß, eine Szene einmal aus dem besten Winkel zu drehen und auch aus dem schlechtesten. Wenn man mit Stativ arbeitet, verführt das dazu sich zurück zu lehnen und den Dingen Ihren Lauf zu lassen. Wenn Sie aber kreativ sein wollen, werden Sie sich damit nicht zufrieden geben. Sie wollen dann noch die rechte Seite aufnehmen oder von gegenüber, von unten oder oben. Beim Schnitt haben Sie dann ausreichend Material, um die Szene optimal zu bearbeiten.