Vorbereitungstips Für Den Home-Video-Filmer
Vorbereitungstips für den Home-Video-Filmer
Ein Home-Video zu drehen, ist ein tolles Hobby, mit dem man viel Zeit verbringen kann, es stellt eine Herausforderung dar, ist außerdem eine großartige Übung für angehende inspirierte Filmregisseure. Die Tipps, die ich Ihnen hier und heute anbieten möchte, sind allerdings weniger gedacht für aufstrebende Schauspieler oder Drehbuchautoren sondern für den angehenden Filmregisseur, der seinen langen Weg zum Erfolg damit beginnt, selbst Hand an Licht und Kamera zu legen und das Filmen von Grund auf lernen möchte.
Alles beginnt mit einer Geschichte – der Story
Bevor Sie überhaupt auch nur daran denken, mit dem Drehen zu beginnen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, worum es bei Ihrem Film gehen soll. Entscheiden Sie sich, welche Art Film Sie drehen wollen, also welche Gattung, welches Genre, einen Kriminalfilm, einen Dokumentarfilm, Sciencefiction usw., dann brauchen Sie eine Handlung. Setzen Sie sich also hin und schreiben Sie ein Script für Ihr Home-Video. An dieser Stelle sollten Sie ganz ehrlich zu sich selbst sein, wenn Sie von einem oder mehreren dieser Dinge überhaupt keine Ahnung haben. Wenn Sie von sich felsenfest überzeugt sind, und wirklich glauben, dass Sie ein anständiges Drehbuch zu schreiben in der Lage sind, ebenso die Regie übernehmen können, dann steht ja nichts mehr im Wege. Wenn sie allerdings glauben, dass einer Ihrer Freunde eine bessere Schreibe hat, mehr von Handlung und Dialogen versteht, dann würde ich an Ihrer Stelle mich durch nichts mehr aufhalten lassen und diesen Freund um Hilfe angehen. Halten Sie es einfach und durchführbar Denken Sie immer daran, Hollywood Filme werden mit einem Riesenbudget gedreht, das steht Ihnen allerdings nicht zur Verfügung. Daher halten Sie die Geschichte einfach und stellen Sie sicher, dass alles für die Handlung benötigte, für Spezialeffekte, Kostüme, Hintergrundmaterial erforderliche auch innerhalb Ihrer eigenen erreichbaren und durchführbaren Möglichkeiten steht. Sollten Sie zufällig einen Weltklasse-Grafiker kennen, der Ihre geplanten Spezialeffekte per Computer-Grafik am PC bearbeiten kann und der alle nötige Software und Hardware dafür hat und Ihnen zur Verfügung stellt, sind Sie wahrscheinlich sehr viel besser dran, als die Mehrzahl der anderen aufstrebenden Filmemacher da draußen. Falls nicht, bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen. Denken Sie immer daran, das Geld für die komplette Handlung kommt aus Ihrer eigenen Tasche. Rufen Sie zum Casting – Sie sollten sich nicht unnötig einschränken Mehr als genug Home-Video-Filmer besetzen die Rollen mit Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn. Das ist völlig normal, nachvollziehbar und verständlich. Aber denken Sie immer daran, der Darsteller muss auch der in Ihrem Script geplante Charakter sein und vielleicht entspricht dem keiner Ihrer Freunde oder Nachbarn so richtig. Vielleicht lohnt es sich hier, auf andere Ressourcen zurück zu greifen, wie Drama-Clubs, Theater-Gruppen, oder andere Home-Video-Clubs. Da findet sich auch immer mal wieder ein interessanter Darsteller entsprechend Ihrem Wunschcharakter. Machen Sie also Kontakte, das kann nie schaden, schon gar nicht für angehende Film-Regisseure. Beantragen Sie wenn nötig eine Drehgenehmigung bei den entsprechenden Stellen Letztlich, vor Drehbeginn sollten Sie das Set noch einmal unter die Lupe nehmen, wo wollen Sie die Szene drehen. Wenn es nicht gerade auf Ihrem eigenen Grund und Boden ist, sondern in einem öffentlichen Park oder einem Waldstück, einem Seeufer, auf einem Friedhof gar oder auf einem fremden Grundstück, sollten Sie den Eigentümer oder die örtliche Verwaltung um eine Drehgenehmigung angehen, das erspart Ihnen später viel Ärger, wenn Ihr Video vielleicht ein Knüller wird, aber ein anderer Rechte geltend macht, weil Sie gar keine Drehgenehmigung hatten, das wäre doch sehr ärgerlich. Genauso hinderlich ist es, wenn man mitten im Drehen von einem verärgerten Grundstücksbesitzer, Verwalter oder Wärter rausgeworfen wird, Sie würden es mir nicht glauben, wie oft das schon vorgekommen ist. Man hatte diese höfliche kleine Anfrage einfach vergessen.
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